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Integration applikationsspezifischer Zugriffskontrolle in Serverprogramme durch Erweiterung der Programmiersprache Java um Konstrukte zur Einbettung von Referenzmonitoren
KurzbeschreibungHäufig setzen Organisationen Informationssysteme ein, die nach
dem Client/ServerKooperationsparadigma konzipiert sind und den
Mitgliedern einer geschlossenen Benutzergruppe Fernzugriffe auf
schützenswerte Daten erlauben. Die Umsetzung von
Sicherheitsaspekten ist bei den dazu eingesetzten Serverprogrammen
unerläßlich, um die Schutzziele des Betreibers berechtigten Nutzern
und Dritten gegenüber durchzusetzen. Derzeit gestaltet sich jedoch
die Abbildung der abstrakten Sicherheitsinteressen der Betreiber
auf konkrete Sicherheitsregelwerke von Sicherheitsmodulen
schwierig, da eine Lücke (semantic gap) zwischen den verschiedenen
Abstraktionsebenen besteht: Auf hoher Ebene existieren
Applikationsobjekte, für die Zugriffsrechte vergeben werden sollen.
Demgegenüber stehen die Sicherheitsmechanismen auf niedriger Ebene,
wie sie beispielsweise in Dateisystemen und Datenbanken integriert
sind. In derartigen Systemen lassen sich applikationsspezifische
Zugriffsrechte nur unzulänglich formulieren, da auf dieser
Abstraktionsebene die Schutzobjekte und die damit durchführbaren
Operationen keine direkte Entsprechung von Applikationsobjekten
haben. Das Schließen dieser Lücke mit klassischen Verfahren führt
zu einer Verzahnung von Kernlogik und Sicherheitslogik, was das
separation of concernsPrinzip verletzt. Dadurch werden die
Qualitätseigenschaften des Servercodes verschlechtert, da sich
dessen Komplexität und Kopplung erhöhen. Neben den Zielen no
semantic gap und separation of concerns werden in dieser Arbeit
noch obligation, complete mediation und isolation aufgestellt. |
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